Programm: 
Text:
Besetzung:

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The Fairy Queen in the Moritzburg-woods.
Bläserträchtige Unterhaltungsmusik.    15. Juli 2021

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      P r o g r a m m

Henry Purcell 1659-1695
Entry Dance

Jacques Martin Hotteterre „Le Romain“ 1674-1763
Marche des fussiliez
L’air des hautbois

Philidor, André Danican 1652-173
Marche holandoise
L’air des hautbois

Jean-Baptiste Lully 1632-1687
Marche du regiments du Roy
Deuxiéme air des hautbois - Les folies despagne

Jacques Paisible aka James Peasable ca. 1656-1721
„Oronoco“-Suite
Ouverture - 1st - 4th Act tune


*** P A U S E ***


Antoine Dornel 1685-1765
Sonata a Quator

Jean Fischer 1646-1721
Suite für Oboeband
Ouverture – Entrée – Menuet - Gigue Anglozie – Gigue - Gavotte

Johann Christoph Schmidt 1697-1728
Ouvertüre in B-Dur
Ouverture - Affetuoso - Menuet - Trio
Sinfonie: Grave - Grand Air - Deuxieme Air

 

     T e x t

Oberon.  

Bei des Feuers mattem Flimmern,
Geister, Elfen, stellt euch ein!
Tanzet in den bunten Zimmern
Manchen leichten Ringelreihn!
Singt nach meiner Lieder Weise!
Singet! hüpfet! leise! leise!

Titania.

Wirbelt mir mit zarter Kunst
Eine Not’ auf jedes Wort;
Hand in Hand, mit Feengunst,
Singt und segnet diesen Ort.

 

ETHOS + PATHOS war das geplante Motto für die Saison 2021.
,Pathos‘ im ursprünglichen Sinne des griechischen Worts: Leiden, Passion, Affekt, in der Tradition der klassischen Rhetorik:
als emotionaler Appell an das Publikum, in erhabenem Stil, die überwältigende Affektwirkung, wie sie in der Tragödie ihren
Platz hat – im Unterschied zum ,Ethos‘ als moderater emotionaler Wirkung, dem genus medium gebührend und der Komödie
angemessen. Stattdessen: Zum wahrscheinlich einzigen Konzert unserer Reihe in diesem Jahr ein Feenreigen im Freien, so tragisch wie komisch die Saison zusammen fassend - soetwas geht mit einer Oboenband, einer Bande von Oboisten (besser: 4 Doppelrohrbläsern und einem Percussionisten), mobil und wetterfest, für alles, was Spaß macht und Musik braucht. Die Leipziger Oboenband musiziert in der Tradition der Oboenbands des französischen Hofs Musik des 17.+18. Jhdts - für Einoder Feldzüge, das Tête-à-Tête im Garten, zum Tanz, zum Spiel oder zum Einschlafen, für besinnliche Momente am Kamin oder andere im Wirtshaus, für den Tanz der Elfen und Feen im Wald.


 

     B e s e t z u n g

Das ist die Leipziger Oboenband - LA PETITE ÉCURIE
Luise Haugk - Barockoboe
Markus Müller - Barockoboe
Norbert Kaschel - Taille
Stefan Pantzier - Barockfagott
Ivo Nitschke - Schlagzeug

 

Leipziger Oboenband

Die "Leipziger Oboen Band" gründete sich im Jahr 2004. Der Name bezieht sich auf die sog. "Hautboisten-Banden" am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV, wo selbige dem König zum Tanz und anderen Vergnügungen aufspielten.

Die Begeisterung für die Schönheit dieser selten gehörten Musik führt die Musiker seither regelmäßig zusammen. Die Ensemblemitglieder sind einander durch jahrelanges Zusammenspiel in renommierten Barockorchestern sowie durch die Musikstadt Leipzig verbunden.

Mittlerweile geht die Leipziger Oboen Band einer regen Konzerttätigkeit nach, so gastierte sie u.a. bei den Baden-Badener Unternehmergesprächen, beim mdr-Musiksommer sowie dem Leipziger Bachfest.
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